Sandro Herr, Wiss. Mitarbeiter
Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Alexander Schnell im DFG-Projekt „Differentielle Anthropologie: Weltvorgängigkeit, Koexistenz und Natur bei Eugen Fink und Jan Patočka”
Kontakt
sherr[at]uni-wuppertal.de
Büro: Campus Grifflenberg, O.11.44
Telefon: 0202 / 439-2274
Forschungsschwerpunkte und Interessen:
Antike Philosophie, Rationalismus, Deutscher Idealismus, Phänomenologie, phänomenologische Anthropologie, Französische Philosophie, Geschichte der Philosophie, Ontologie und Metaphysik, Strukturalismus, Metaphilosophie, Fink, Deleuze.
Aktuelle Forschungsfragen:
Philosophie der Entstehung und Lösung von Problemen: Seit jeher bauen philosophische Denkweisen aufeinander auf. Mittlerweile ist die Forschung dazu imstande, ausführlich die Entwicklung einzelner Ideen und Begriffe wiederzugeben. Doch warum übernehmen Philosoph*innen überhaupt Ideen voneinander, vor welchem Problemhorizont ist das notwendig? Wie unterscheidet sich zudem ein philosophisches Problem von Problemen aus anderen Bereichen, etwa der Wissenschaft oder dem Sozialwesen? Gibt es Lösungen aus verschiedenen Bereichen, von denen man noch nicht entdeckt hat, dass sie im Grunde die gleichen Probleme betreffen? Gibt es überhaupt Lösungen oder nur gescheiterte Versuche?Welche Rolle könnte eine Philosophie der Problematizität im interdisziplinären Miteinander der Wissenschaften spielen?
Philosophiedidaktik, Philosophie des Lernens: Wie kann man die Universalität von philosophischen Problemen je im Einzelnen unterrichten? Ist ein einheitliches Konzept von Lernen in einer stark diversen, pluralistischen Gesellschaft überhaupt sinnvoll? Lassen sich unter Umständen beide Aspekte miteinander versöhnen? Wovon ist überhaupt erfolgreiches Lernen sowohl in qualitativer als auch quantitativer Hinsicht abhängig? Müsste man nicht hier nicht zusätzlich eine Auseinandersetzung mit dem Lernen selbst mehr unterstützen, also ein „Erlernen“ von des eigenen Lernens? Kann man pädagogische Prozesse einerseits dynamisch und unbestimmt aber andererseits doch auf gewisse Weise zielgerichtet begreifen?“